Was ist das Sick-Building-Syndrom (SBS)? Der Begriff Sick-Building-Syndrom (SBS) beschreibt eine Reihe von Beschwerden, die bei Personen auftreten, die sich in bestimmten Gebäuden aufhalten – ohne dass eine spezifische Krankheit diagnostiziert werden kann. Laut der EPA (Environmental Protection Agency) – der US-amerikanischen Umweltbehörde – steht das Sick-Building-Syndrom in engem Zusammenhang mit schlechter Innenraumluftqualität (IAQ – Indoor Air Quality) und dem allgemeinen Raumklima eines Gebäudes. Die Ursprünge des Sick-Building-Syndroms Bereits 1984 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Bericht, der schätzte, dass 30 % der neu gebauten oder frisch sanierten Gebäude Probleme mit der Luftqualität aufweisen, was zu Beschwerden der Nutzer führt. 1991 unterschied ein Bericht der EPA zwei zentrale Begriffe: SBS (Sick-Building-Syndrom): weit verbreitete Symptome ohne klar erkennbare Ursache. BRI (Building Related Illness): Gesundheitsprobleme, die direkt auf die schlechte Luftqualität im Gebäude zurückzuführen sind. Wie erkennt man das Sick-Building-Syndrom? Bewohner und Beschäftigte von Gebäuden mit schlechter Innenraumluftqualität berichten häufig über folgende Symptome: Kopfschmerzen Augenreizungen Entzündungen der Atemwege Trockener oder produktiver Husten Schwindelgefühle Übelkeit Konzentrationsschwierigkeiten Ungewöhnliche Müdigkeit Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen Ein typisches Merkmal des Sick-Building-Syndroms: Die Beschwerden verschwinden meist rasch, sobald die betroffene Person das Gebäude verlässt. Fazit: Prävention ist möglich Das Sick-Building-Syndrom betrifft immer mehr moderne Gebäude – vor allem wegen der schlechten Innenraumluftqualität. Das Bewusstsein für die Symptome und eine konsequente Verbesserung von Lüftung und Reinigung sind entscheidend, um Risiken zu senken. Tipp: Entdecken Sie unsere zentralen Staubsaugersysteme, um die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern und das Sick-Building-Syndrom wirksam zu verhindern.